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Der geheimnisvolle Garten
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Lieber Leser, liebe Leserin,

mein Roman-Debüt DER GEHEIMNISVOLLE GARTEN liegt mir aus mehreren Gründen sehr am Herzen. Vor allem deshalb, weil ich meine Leidenschaft  für jenen Teil der Welt, in dem ich lebe, gerne mit Ihnen teilen möchte. Dabei spreche ich nicht nur von der einzigartigen Landschaft Australiens, sondern auch von der weit zurückreichenden Geschichte dieses Kontinents, zu der so  viele Deutsche ihren Beitrag geleistet haben.

Mein Interesse am  deutschen Anteil der Geschichte Australiens begann, als ich vor ungefähr zehn  Jahren gemeinsam mit meinem Mann zu seiner Familie nach Adelaide reiste. Eines Morgens drückte mir Johns Schwager ein schmales Buch in die Hand, weil er dachte, es könnte mich interessieren. Ich setzte mich in den Garten und blätterte durch die Seiten.  Erst am Nachmittag tauchte ich wieder aus der Geschichte auf,  da hatte ich das Buch fast ausgelesen. Das Sachbuch von David Schubert mit dem Titel „Kavel’s People“ handelt von den ersten deutschen Einwanderern in Süd-Australien und machte mir erstmals bewusst, welchen Einfluss die Deutschen bei der europäischen Besiedelung des Kontinents hatten. Der Funke war entzündet und auf meinen Wunsch hin  nahm mich John auf eine Tour durchs malerische Barossa Valley und hinauf in die Adelaide Hills, wo sich die ersten Siedler niedergelassen hatten.

Die Entbehrungen und Schwierigkeiten, mit denen die lutherischen Gemeinden zu kämpfen hatten, können wir uns heutzutage kaum mehr vorstellen.  Die pittoresken Weingüter im Valley und die geduckten Fachwerkhäuser in den Hills sprechen in ihrer deutschen Bauart gleichermaßen vom Heimweh und der Entschlossenheit jener ersten Deutschen in Australien. Einige ihre Geschichten haben mich zutiefst berührt und ich hoffe, das DER GEHEIMNISVOLLE GARTEN meinen Respekt für den Mut und die Widerstandsfähigkeit dieser Frauen und Männer widerspiegelt.

Ich lebe in Cairns, im tropischen Norden Queenslands.  Der Zuckerrohranbau ist auch heute noch ein großer Wirtschaftsfaktor in der Region. Zur Erntezeit, die im Juni beginnt, hört man allenthalben das warnende Tuten der Zuckerrohrzüge, die über ein eigenes Schienennetz das geschlagene Zuckerrohr zur Fabrik bringen, wo es zu Rohzucker verarbeitet wird. Menschen, die ich in Far North kennenlernen durfte und die so liebenswürdig waren, ihre Familiengeschichte mit mir zu teilen, haben keinen geringen Einfluss auf mein Buch genommen; dafür danke ich ihnen.vegetation

Die ergreifendsten Geschichten, von denen ich in meiner neuen Heimat gehört habe, stammen von Aborigines, die zur „Gestohlenen Generation“ gehören. Zunächst fiel es mir schwer zu glauben, dass all diese schrecklichen Begebenheiten wirklich passiert sein sollen – zu einer Zeit, in der ich dies längst nicht mehr für möglich gehalten hätte. Und doch sind sie wahr. Dieser traurige und beschämende Teil australischer Geschichte spielt eine wesentliche Rolle in meinem Buch und obwohl meine Erzählung frei erfunden ist, hätte sie so oder in ähnlicher Weise tatsächlich in Australien passieren können.
Liebe Leser,
ich hoffe, dass DER GEHEIMNISVOLLE GARTEN Ihnen einen kleinen Einblick in ein großartiges Land und seine Geschichte geben kann und dass Sie sich von meinem Buch auf die Zeitreise nehmen lassen – in ein längst vergangenes Australien und wieder zurück in die Gegenwart, die so viele mit aufgebaut haben. Die Hoffnung und Liebe all jener Menschen, die für sich und ihre Lieben einen Platz im Land down under erkämpfen mussten, ist dieselbe Kraft, die wir alle im Herzen tragen und die uns noch immer vorantreibt, wenn das Leben uns Veränderung abverlangt. Diese Kraft in sich zu finden und nutzen zu können, wenn sie dringend gebraucht wird, das wünsche ich Ihnen von ganzem Herzen.
Herzlichst,
Annette Dutton

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